Sonntag, 30. Oktober 2011

Zweimal Allgäu im Herbst


Ausflug am 21. September bei schönstem Wetter
zur Hörnerbahn in Bolsterlang.
Ungeplant sind wir gerade am 10. Geburtstag der neuen Gondelbahn unterwegs und konnten von ermässigten Preisen profitieren.

Talstation der Sechsergondelbahn am Ortsrand von Bolsterlang

Oben angekommen erstmal der herrliche Ausblick
dann die Auswahl der Wanderroute.
Wir entschieden uns zur leichtesten Route:
zum Berghaus Schwaben fürs Mittagessen und
auf dem Rückweg eine Kaffeepause in der Alpe Hinteregg.


Blick von der Bergstation zum Riedberger Horn.
Gut zu sehen ist hier auch der Wanderweg
(oder Spazierweg, einfach zu gehen) zur Alpe Hinteregg
auf halber Strecke und dahinter das Berghaus Schwaben.

Ausblick im Berghaus Schwaben über einen
üppig blühenden Balkonkasten zum Allgäuer Hauptkamm.

Berghaus Schwaben

Ausblick zum Allgäuer Hauptkamm mit
dem ersten Schnee der kommenden Wintersaison.

Die Alpe Hinteregg



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Am 15.Oktober
habe ich kurzentschlossen das
schöne Wetter ausgenützt und mir einen
langgehegten Wunsch erfüllt:
mit dem Fahrrad von der Fellhornbahn- Talstation nach Einödsbach.

Die erste Hälfte der Strecke ab der Talstation Fellhornbahn bis Birgsau ist mühelos zu bewältigen, fast eben geht es auf geteerter Strasse etwa 2,5km hinein ins Stillachtal, kein Verkehr da das Tal ausser für Anwohner, Gäste und Busse autofrei ist. Der Bus fährt in kurzen Abständen bis Birgsau, danach gehts nur noch zu Fuss oder mit dem Fahrrad weiter.

Blick ins Stillachtal bei der Brücke am
Parkplatz Faistenoy (Talstation Fellhornbahn).

Fast ebene Strasse ohne Verkehr (ausser dem Bus)
zwischen Faistenoy und Birgsau

Ab Birgsau geht es etwas steiler und ungeteert nochmals ca. 2,5 km weiter nach Einödsbach.

Wunderschön gefärbter Laubbaum
ganz am Beginn der Strasse nach Einödsbach

Immer wieder kommen kleine Bächlein
den Hang herunter und stürzen sich
in die Tiefe um zur Stillach zu werden.



Ist der Anstieg bewältigt öffnet sich nach einer Kurve ein Blick zu einer Ansammlung von wenigen Häusern und ein überwältigender Anblick:
die südlichste bewohnte Ansiedlung Deutschlands - Einödsbach und die gewaltige Bergkette der Mädelegabelgruppe.
Ein sehr bekanntes Motiv das oft in Büchern und Kalendern zu finden ist.
Ab hier beginnen die Wanderwege zu den umliegenden Hütten und Hochtouren.


Trettach

Als ob die Zeit stehengeblieben ist,
nicht das einzige Hinweisschild in alter Schrift

Das bekannteste Motiv von Einödsbach,
der alte (nicht mehr bewohnte) Hof,
die Kapelle und die Gipfel der Mädelegabelgruppe.

Nochmals das bekannte Motiv, diesesmal
im Vordergrund eine Birke mit durchgehend weissem Stamm

--->  Trettach - Mädelegabel - Hochfrottspitze - Berge der guten Hoffnung




Der Rückweg kurz hinter Einödsbach und noch
ziemlich weit oben. Am tiefsten
Punkt in der Bildmitte erkennt man schwach (zum Vergrößern anklicken) die
Heini- Klopfer Skiflugschanze und eine Nebelwand
die sich nach einem herrlichen Herbsttag
vom Alpenvorland her aufbaut.


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